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Die richtige Entscheidung treffen: Entscheidungstechniken

Nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf haben wir fast tagtäglich Entscheidungen zu treffen – mal kleinere, mal größere. „Sollte ich für den neuen Job wirklich umziehen?“ „Ist es okay, sich neben der Arbeit bei einem anderen Arbeitgeber zu bewerben?“ Oftmals tun wir uns mit Entscheidungen schwer und wissen nicht immer genau, wie wir an die Sache am besten herangehen sollen.

Deswegen gibt es mehrere sogenannte Entscheidungstechniken:

  • Pro- und Kontralisten: Hier werden sowohl die Argumente notiert, die für die Entscheidung sprechen, als auch die, die dagegen sprechen. Dann hat der Betroffene die Vor- und Nachteile genau vor Augen – und vor allem auf einen Blick – und kann dann abwägen, welche die richtige Entscheidung ist.
  • K.O.-System: Diese Entscheidungstechnik ähnelt einem Fußballturnier. Jeweils ein Pro-Argument tritt gegen ein Kontra-Argument an – das beste Argument wird am Ende übrig bleiben.
  • Benjamin-Franklin-Liste: Für die verschiedenen Alternativen werden ausschließlich die Pro-Argumente notiert. Jedes Argument erhält dann nach eigenem Ermessen eine Schulnote von eins bis sechs. Am Ende wird von jeder Alternative die Durchschnittsnote errechnet und die bessere siegt.

Alle Methoden haben eines gemeinsam: Sie werden meist allein durchgeführt. Deswegen ist es immer besser, wenigstens am Ende noch eine Person des Vertrauens zu Rate zu ziehen. So kann ausgeschlossen werden, dass in dem ganzen Hin- und Her logische Fehler gemacht worden sind – schließlich sehen viele in solch schwierigen Situationen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

(Quelle: Generalanzeiger Magdeburg 24.5.2017)

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