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Selbstregulation im Job: Was ist das und wie funktioniert es?

Selbstregulation mag im ersten Moment ein Begriff sein, der relativ negativ klingt. Denn etwas regulieren muss man nur, wenn es ungleichmäßig oder unausgeglichen ist. Aber auch wenn Selbstregulation nach strenger Disziplin und Ordnung klingt, bringt sie viele Vorteile mit sich. In diesem Artikel klären wir Sie darüber auf, was Selbstregulation ist und wie sie funktioniert.

Was ist Selbstregulation?

Der Begriff fasst zunächst verschiedene Eigenschaften und Fähigkeiten einer Person zusammen und meint damit grundlegend auch die Selbstbeherrschung. Genauer gesagt: Selbstregulation bezeichnet „[…] die Fähigkeit, Impulsen, Wünschen und kurzfristiger Bedürfnisbefriedigung zu widerstehen, um sich auf etwas größeres, langfristigeres zu konzentrieren“ (http://karrierebibel.de/selbstregulation). Dazu zählt also auch die Geduld als wichtige Charaktereigenschaft, denn man muss abwarten und durchhalten können, anstatt sich auf die erstbeste Möglichkeit zu stürzen.

Selbstregulation kann auch bedeuten, seine eigenen Gefühle zu kontrollieren und zu beeinflussen. Das betrifft insbesondere den Umgang mit Niederlagen oder Rückschlägen, egal ob im Job oder im Privatleben. In schlechten Zeiten gilt es, nicht aufzugeben und in Mitleid zu versinken, sondern weiterzumachen.

Wie funktioniert Selbstregulation?

  • Einen Schritt zurück machen: Versuchen Sie, die Dinge aus einer andere Sicht zu sehen und Ihre Situation mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Überlegen Sie, was sie anderen raten würden, wenn Sie in ihrer Situation wären. Mit diesem Trick lernen Sie, kurzfristigen Impulsen nicht nachzugehen, sondern Entscheidungen bewusst zu treffen.
  • Ins Verhältnis setzen: „Wenn Sie etwas sehr belastet, fragen Sie sich, wie sehr es wirklich in Ihrem Leben zählt“(http://karrierebibel.de/selbstregulation). Sie müssen sich bewusst werden, ob es sich wirklich lohnt, so sehr unter einer Situation zu leiden und so viel Energie zu investieren. So lernen Sie, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren und den Rest gelassener zu sehen.
  • Mit Bezugspersonen sprechen: Kommunikation mit anderen hilft ungemein. Sich zu verschließen ist ein großer Fehler – suchen Sie lieber aktiv nach Hilfe und vertrauen Sie sich jemandem an!

Nun noch ein paar abschließende Worte

Erstens: Selbstregulation bedeutet nicht, die eingenen Wünsche vollständig zu ignorieren, sondern, sie in Einklang mit anderen Einflüssen zu bringen, damit man am Ende selbstbestimmt handeln kann – schließlich lieben wir Menschen die Kontrolle, vor allem über uns selbst und das eigene Leben.

Zweitens: Wer es mit der Selbstregulation übertreibt, neigt dazu, sich selbst zu überschätzen und am Ende doch einzuknicken. Extreme sind in vielen Situationen schlichtweg oft nicht der richtige Weg. Es darf also ab und zu eine Ausnahme gemacht werden, solange man die Selbstregulation nicht vollständig ignoriert.

(Quelle: http://karrierebibel.de/selbstregulation. Stand: 2. Mai 2017)

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