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Die 10 größten Lügen über das Arbeitsleben

Schon immer kursieren zahlreiche Mythen rund um die Themen „Arbeitsleben“ und „Karriere“. Einige mögen wahr sein, andere nicht – schließlich geht es auch immer um subjektive Meinungen. Der Business Insider jedenfalls hat nun entgültig die größten zehn Lügen über die Karriere entlarvt – die werden wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

  1. Der erste Job muss passen wie die Faust aufs Auge.
    Sonst wird das mit der Karriere sowieso nichts, stimmts? Falsch. Es muss nicht immer alles beim ersten Mal perfekt sein. Im Gegenteil, es kommt darauf an, sich während der beruflichen Laufbahn weiterzuentwickeln. Und wenn alles perfekt wäre, wie sollte man dann jemals lernen, sich Problemen zu stellen?
  2. Nur wer sich anpasst, kommt weiter.
    Immer schön einer Meinung mit dem Vorgesetzten sein, dann kann nichts passieren. Mag sein, kann aber auch schief gehen. Denn die meisten Chefs schätzen es, wenn man auch mal Kritik äußert – natürlich  nur, sofern sie gerechtfertigt und ausreichend begründet ist. Langfristig brauchen Unternehmen nämlich keine Mitläufer, sondern genau diejenigen, die auch mal umdenken und innovativ sind.
  3. Je höher das Gehalt, umso erfolgreicher ist man.euro-1647400_640
    Scheint ja tatsächlich logisch zu sein, ist aber ganz klar auch eine Lüge. Denn nicht immer sind Positionen mit guter Perspektive auch die am besten bezahlten – ein Traineeprogramm, bei dem man eher weniger Geld verdient, kann sich demnach später umso mehr auszeichnen.
  4. Nur wer in einem großen Unternehmen angestellt ist hat Chancen auf die große Karriere.
    Auch nicht richtig. Denn in kleineren Unternehmen arbeiten weniger Mitarbeiter und folglich müssen die oft mehrere Aufgaben erledigen, also auch mal über ihren Tellerrand hinausblicken. Letztenendes hängt die Karriere nämlich davon ab, wie man sich selbst beruflich entfaltet und weiterbildet.
  5. Netzwerke fördern die Karriere.
    Also erstmal bei Xing, Facebook und LinkedIn anmelden, dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Und ob. Denn klar hilft es oftmals bei der Jobsuche, wenn man Vitamin B hat. Aber man schafft es auch ohne, wenn man zielstrebig und ehrgeizig seine Karriere anpackt.
  6. Frauen können keine Karriere machen und werden im Job benachteiligt.
    23% weniger Gehalt verdienen die Frauen gegenüber den Männern. Aber auch nur, weil sie bei der Angabe der Gehälter insgesamt niedriger ansetzen – und nicht aufgrund von Diskriminierug. Wenn man sich als Frau also einfach selbstbewusster einschätzt, kann man auch das gleiche Gehalt verdienen wie Männer. Übrigens sind es gerade die Männer, die denken, Frauen könnten keine Führungspositionen besetzen.
  7. In einer Unternehmenskrise Karriere machen geht nicht.
    Geht doch! Und das, obwohl es in Krisenzeiten mehr um den Abbau von Personal geht. Dennoch: Die guten Leute, die bleiben dürfen, setzen sich dann oft verstärkt durch. Denn schließlich werden ab und an auch Führungskräfte gekündigt, deren Position dann ersetzt werden muss.
  8. Kein Bachelor/Master, kein Aufstieg.
    Auch das entpuppt sich als klare Lüge. Mit der richtigen Strategie können auch Studienabbrecher oder solche, die gar nicht erst ein Studium begonnen haben, es hoch hinaus schaffen.
  9. Die normale 40-Stunden-Woche reicht für den Erfolg nicht aus.clock-407101_1920
    Doch, es müssen keine 60 Stunden sein, die man in der Woche arbeitet – auch wenn man das oft in Filmen oder Serien über erfolgreiche Geschäftsleute sieht. Auf was es tatsächlich ankommt? Mit seiner Arbeit auch mal zufrieden zu sein und zuhause dann abzuschalten.
  10. Ab 50 findet man keine Jobs mehr.
    Hört sich gruselig an, ist zum Glück aber falsch. Schließlich suchen Unternehmen oft gezielt Führungskräfte, die schon viele Erfahrungen in der Branche gemacht und lange dort gearbeitet haben. Und wie will man das schaffen, wenn man nicht ein gewisses Alter erreicht hat? Also kein Grund zur Sorge!

(Quelle: www.businessinsider.de)

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