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Probleme mit Arbeitskollegen: So verhält man sich richtig

Wer sich tagtäglich acht bis zehn Stunden sieht, und das in der Regel fünf Mal pro Woche, der kann sich gegenseitig schon mal ordentlich auf die Nerven gehen. Das ist ganz normal und passiert jedem noch so geduldigen Arbeitnehmer. Wenn es allerdings zu heftigeren Problemen oder sogar Auseinandersetzungen mit Kollegen/Kolleginnen kommt, dann sollte man nicht lange zögern und schnellstmöglich das Gespräch suchen – und zwar mit dem jeweiligen Kollegen, und nicht erst mit allen anderen Kollegen – denn Lästern oder Reden hinter dem Rücken macht die Situation umso brenzliger.

Oft kommt es natürlich auch vor, dass die ‚Streithähne‘ gar nicht miteinander reden wollen, oder dass keiner den anderen zuerst ansprechen möchte – na klar, ist ja auch eine unangenehme, vielleicht auch unbekannte Situation. Den Stress wollen sich viele einfach nicht antun und versuchen Tag für Tag, Woche für Woche damit klarzukommen. Das ist aber eindeutig der falsche Weg. Denn wer frühzeitig handelt, auf den Gegenüber zugeht und das Gespräch sucht, der vermeidet schlimmere, tiefergehende Konflikte. Das Problem kann sozusagen ‚im Keim erstickt‘ werden und schwerwiegenderen Problemen vorbeugen.

Beim Gespräch selber kommt es darauf an, das Problem in einer ‚leichten‘ ruhigen Situation anzusprechen und nette Formulierungen zu finden. Damit ist nicht gemeint, dass man dem Gegenüber nicht sagen soll, was einen stört, sondern eher, dass man nicht sofort ‚losschimpft‘. Wenn die Stimmung gut und ausgelassen ist, ergibt sich meistens eine Gelegenheit, das Gespräch unter vier Augen zu suchen. Auf keinen Fall sollte man das Problem allerdings vor anderen Mitarbeitern ansprechen, denn dann kann es sein, dass sich der Gegenüber schnell in die Enge gedrängt fühlt und der Konflikt nur noch schlimmer wird.

Im Allgemeinen gilt, wie auch wir es immer pflegen: Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.

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